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The Marketing Catalysts lassen die Finger vom Thema “Cross-Media” nicht weg!
Auf keinem Fall hätten wir das Berliner stARTtogether zum Thema “Transmedia Storytelling” verpasst, das von der StARTconference und das Musikerportal VioWorld organisiert wurde.
Die Gäste Dorothea Martin (Verlag “Das wilde Dutzend”) und Alexander Maximilian Otto Serrano (Agentur VM People) haben über ihren sehr unterschiedlichen Erfahrungen zum Thema berichtet.
“Das wilde Dutzend” ist ein junger, kleiner, unabhängiger Verlag aus Berlin, der seinen Bücher in kreativen Welten (Illustrationen, Ausstellungen, Events) inszeniert.
Die Agentur VM People hat sich im viralen Marketing spezialisiert und macht sich ihre Kreativität und zahlreiche Medienkanäle zunutze, um ein Mundpropaganda-Effekt zu treiben.
Diese Gegenüberstellung beider Erfahrungen auf den Zweck / Ziele / Budget / Ressourcen Ebenen war extrem spannend.
Wir haben uns auch gefreut, unsere Coachees Simon Chapuzzeau vom HomeBase Lounge, sowie das Team von Farfromhomepage, dort begegnet zu haben!

Wir lieben Projekten, die sich an der Schnittstelle zwischen Kreativität und Technologie befinden.
Unsere Coachees Franken & Bruns gehören eben dazu! Ihre angestrahlte Kleidungsstücke unter dem Label “Moon Berlin” kombinieren High Tech mit High Fashion. Edle Materialien werden in schlichtem Design mit Lichttechnologie zusamengeführt. Diese Trend nennt man “Haute Tech” und wird von den Promis sehr beliebt. Brigitte Franken und Christian Bruns haben diese Technologie so weit entwickelt, daß es nun für Jeden tragbar wird. Nachdem sie die ganze Aufmerksamkeit während der Berlin Fashion Week in Januar auf sich gelenkt haben, hat sogar The New York Times über diese fantastische Innovation berichtet.
Wir sind sehr stolz auf sie und wünschen uns, daß alle unsere Coachees es so weit schaffen!

Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der Berlin Fashion Week hat die renommierte Berliner Modeschule Esmod am 6. Juli 2010 ins Haus der Kulturen der Welt geladen.

Der Berliner Designnachwuchs begeisterte die Zuschauer der diesjährigen Diplomshow.Neben den Abschlusskollektionen aus den Bereichen Women- Menswear, Sportswear, Lingerie, Kindermode und Kostümbild präsentierte auch wieder eine Esmod-Alumni Teile ihrer aktuellen Kollektion. In diesem Jahr war dies Selma Berisalic, die mit ihrem Label „Selma Starfinger“ mittlerweile in New York erfolgreich ist.

Jurypräsident Marios Schwab zeigte sich sehr angetan und sagte die Kollektionen stünden für eine enorme Kreativität als auch für handwerkliches Können.

Marios Schwab vergab seinen Preis, der auch ein Praktikum bei seinem in London ansässigen Label beinhaltet, an Rike Detscher. Der Jurypreis ging an Kathrin Hempel. Mit goldene Nadel für ausgezeichnete Leitungen während des Studiums wurde Kerstin Kampa.

Die Veranstaltung war eine gelungene Einstimmung auf die Fashion Week und hat Lust gemacht auf das, was wir von diesen jungen Designern noch sehen werden.

Wir gratulieren den Preisträgern und wünschen allen Interessierten noch einen interessanten Ausklang der Berlin Fashion Week!

Am 10. Juni 2010 wurde im Rahmen einer Konferenz der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung das neue Regionalbüro für Berlin, Brandenburg vorgestellt.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann, der die Konferenz eröffnete und in seiner Eingangsrede die internationale Anziehungskraft Berlins als „Creative City“ auf der Landkarte der Kreativstädte betonte, wies auf die besondere Rolle des neu eröffneten Regionalbüros Berlin Brandenburgs hin, das die kulturwirtschaftlichen Aktivitäten der beiden Länder sinnvoll ergänzen und optimieren soll.

Die Schwierigkeiten mit denen die Kreativindustrie zu kämpfen hat, liegen in den spezifischen Besonderheiten der Branche. Kreativschaffende weichen in ihren Wertschöpfungsketten und Arbeitsprozessen stark von traditionellen Wirtschaftszweigen ab. Neben der Vielfalt der Teilmärkte ist zudem der hohe Anteil an Freiberuflern sowie Klein- und Kleinstunternehmern charakteristisch für den kreativen Sektor.

Dieser so kleinteilige Markt ist zugleich aber auch eine wichtige Schnittstelle traditioneller Wirtschaftsbereiche, neue Technologien und moderner Informations- und Kommunikationsformen.

Um dem innovativen und wirtschaftlichen Potential der Kreativindustrie Rechnung zu tragen hat die Bundesregierung 2007 die „Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft“ gegründet. Das Ziel: Die Kultur- und Kreativwirtschaft als eigenständiges Wirtschaftsfeld und als Wachstumsbranche zu etablieren und deren Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Etwa über eine Verbesserung der wirtschaftlichen  Vernetzung innerhalb der Branche und den Zugang zu Informationen über Fördermöglichkeiten oder den Zugang zu Fremdkapital. Zudem sollen Gründer und Gründerinnen aus der Kultur und Kreativwirtschaft besser qualifiziert werden.

In diesen Kontext gehörte auch der Workshop an dem The Marketing Catalysts auf der Konferenz teilnahmen: „Organisierte Kreativität“: Wie ‚anders’ sind kreative Geschäfts- und Organisationsmodelle?

Anders eben. Hier funktionieren nicht nur klassische Managementinstrumente, sondern ganz spezifische Tools. Wachstum erfolgt eher „organisch“ als mathematisch. Interdisziplinäre Arbeit hat eine besondere Bedeutung inne, die sich auf der Dienstleistungsebene und in den Vertriebsperspektiven niederschlägt.
Und: Creatives brauchen Ansprechpartner, die sich wirklich auskennen und eine Art „Übersetzerrolle“ übernehmen  – zwischen der rein ökonomischen Welt und der etwas chaotischen Kunstboheme, zwischen kühlen Zahlen und sich selbstausbeutenden, leidenschaftlichen Kreativen, zwischen starren Formularen und fließenden Denkweisen. Experten, die helfen, zwischen Kunst und Kommerz die Balance erfolgreich zu halten.