Gestern (19.01.2012) war die Kinopremiere von „Kriegerin“. Schon vor dem offiziellen Kinostart war sich die Kritik einig, dass David Wnendt damit ein beeinduckendes Debüt hingelegt hat. Das Magazin Rolling Stone bezeichnete ihn glatt als den „besten deutschen Film seit Jahren“!
„Kriegerin“ ist ein halbdokumentarischer Spielfilm, der sich den heiß diskutierten und hochaktuellen Themen Neonazis in der ostdeutschen Provinz und der erschreckenden Gewaltbereitschaft desillusionierter junger Menschen ohne Perspektive widmet.
Die „Kriegerin“, das ist Marisa (Alina Levshin), Anfang 20 und Neonazi mit hohem Gewaltpotenzial. Ihr Hass richtet sich gegen Ausländer, Politiker, den Kapitalismus, die Bullen und alle, denen sie die Schuld an der Verhaftung ihres Freundes Sandro und der allgemeinen Misere ihres Lebens gibt. Im Moment nervt sie vor allem Svenja, die Neue in der Clique. Und dann sind da auch noch Jamil und Rasul, zwei afghanische Asylanten, die in der Provinz gestrandet sind. Es kommt zum Streit und die Gewalt eskaliert. Ohne es zu ahnen löst Marisa eine Kette von Ereignissen aus, die alles auf dem Kopf stellen inklusive ihrem eigenen Weltbild. Am Ende ist nichts mehr wie es war.
David Wnendt wurde für KRIEGERIN mit zahlreichen Preisen wie z.B. dem Förderpreis Deutscher Film für das beste Drehbuch, dem FIRST STEPS AWARD (Bester abendfüllender Spielfilm), demPrix Genève Europe (Best TV Fiction Script) und dem MFG-Star Baden-Baden als bester Nachwuchsregisseur ausgezeichnet. Darüber hinaus hat die Filmbewertungsstelle dem Film dasPrädikat »besonders wertvoll« verliehen.
Mehr Infos auf www.anotherstory.de oder Kriegerin-film.de / facebook.com/KriegerinFilm